Gefahren

Gefahren für Eichhörnchen

Natürliche Feinde

Baummarder

Er ist der größte natürliche Feind der Eichhörnchen. Der Marder klettert fast so geschickt wie das Eichhörnchen. Am Tage ist das leichtere Eichhörnchen im Vorteil, weil es auch auf sehr dünne Zweige klettert, auf die der Baummarder wegen des höheren Gewichts nicht folgen kann. Auch ein Sprung von Baum zu Baum rettet dem Eichhörnchen das Leben. Baummarder springen nicht so weit und geschickt wie das Eichhörnchen. Nachteilig wird es für die Eichhörnchen in der Nacht, wenn der Baummarder in den Kobel eindringt und das Eichhörnchen im Schlaf überrascht. 

Gefahren für Eichhörnchen - Baummarder

Mäusebussard

Auch am Waldrand kann es für die Eichhörnchen gefährlich werden, wenn der Mäusebussard auf Jagd ist. Nicht selten fallen die Eichhörnchen dem Bussard dort zum Opfer, weil der Greifvogel offene Landschaften als Jagdgebiet bevorzugt.

Gefahren für Eichhörnchen - Mäusebussard

Weitere natürliche Feinde

  • Habicht
  • Uhu
  • Wiesel
  • Wildkatze

Außer den natürlichen Feinden gibt es für Eichhörnchen auch andere Gefahren.

Straßenverkehr

Eine Gefahr für das Eichhörnchen ist der Straßenverkehr. Als Kulturfolger ist der flinke Nager in die Städte vorgedrungen und ist in Parks, Gärten und auf Friedhöfen anzutreffen. Im Wald bewegt sich das Eichhörnchen durch Sprünge von Baum zu Baum. In der Stadt stehen die Bäume zum größten Teil zu weit auseinander, um im Sprung erreicht zu werden. Das Eichhörnchen muss auf den Boden, um hüpfend den nächsten Baum zu erreichen. Dabei sterben viele Eichhörnchen im Straßenverkehr.

Gifte

Ausgelegte Gifte (z.B. Rattengift) stellen eine weitere Gefahr für Eichhörnchen dar.

Andere Gefahren

Weitere Gefahren für das Eichhörnchen sind Baumfällarbeiten, bei denen Kobel zerstört und die Jungtiere getötet werden.

Nicht abgedeckte Regentonnen sind für die kleinen Baumbewohner eine tödliche Falle. Auf der Suche nach Trinkwasser fallen die Eichhörnchen in die Regentonne und ertrinken.

Das Eichhörnchen wird in Russland immer noch für Pelzmäntel gejagt. Es kann dabei auch in Fallen geraten, die für andere Pelztiere gedacht sind.